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BUND Kreisverband Biberach

Plastikfrei(er) leben

Ein Projekt der BUND-Gruppe Ochsenhausen.

Nach dem fantastischen Vortrag von Andrea Maiwald vom Forum 'Plastikfreies Augsburg' am 24.01.19 beschlossen wir in einem Stammtisch unsere Erfahrungen zu vertiefen.

Wir werden uns jeden 1. Dienstag im Monat im Gasthaus zum Hecht in Reinstetten treffen, um uns auszutauschen.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie man Plastikmüll im Alltag einsparen kann und du dich mit anderen über deine Erfahrungen austauschen möchtest, komm vorbei. Wir freuen uns auf Dich!

Unsere Treffen findest du unter den TERMINEN.

Wenn du selbst auch gute Tipps hast, wie sich Plastik einsparen lässt, dann schreib uns bitte. Wir wollen unsere Tipps gerne erweitern.

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Das Wichtigste zuerst: Lass dich nicht entmutigen!

Die ersten Schritte in ein plastikfreies Leben machen sich nur langsam bemerkbar. Der Gelbe Sack füllt sich gefühlt auch nach wochenlanger Anstrengung noch genauso schnell – schließlich hat man ja noch unglaublich viel Plastikmüll im Haus, der erst noch weg muss. Doch sobald die letzte Shampoo-Flasche weggeworfen wurde, die letzte Nudelpackung aus Plastik aufgebraucht ist oder der letzte Schwung Plastik-Pfandflaschen weggebracht wurde, sieht es ganz anders aus.

Mit den folgenden Tipps haben wir es in unserem Zwei-Personen-Haushalt in etwa einem halben Jahr geschafft, unseren Plastikmüll drastisch zu reduzieren. Als kleiner Anhaltspunkt: Unser letzter Gelber Sack wog 2 kg. Diesen zu füllen hat zwei Monate gedauert. Im Jahr sind das also rund 12 kg Verpackungsmüll im Gelben Sack. Zum Vergleich: 2015 hat jeder Deutsche im Schnitt 37,4 kg Plastikverpackungsabfall produziert.[1] Ihr seht, komplett plastikfrei wird man mit den folgenden Tipps noch nicht. Aber das Entscheidende ist, sie sind im Alltag super umzusetzen, bringen Erfolge mit sich und sobald diese klappen, kann man die nächsten Schritte angehen. Also los geht’s!

Mach dich schlau

Den Vorsatz, auf Plastik zu verzichten, fasst man schnell. Die Umsetzung erfordert aber viel Durchhaltevermögen und Motivation. Leichter wird es, wenn man genau weiß, warum man das eigentlich macht. Filme wie „Plastic Planet“ oder „Fluch der Meere – Plastik“ zeigen die dramatischen Folgen unseres Plastikkonsums. Unzählige andere Dokumentationen, Bücher und Blogs geben Informationen, Tipps und Anregungen. Hat man einmal angefangen, lässt das Thema einen nicht mehr so schnell los und man kriegt einige Motivationsschübe, die beim nächsten Durchhänger helfen können.

Wäge ab

Aus welchen Gründen möchtest du auf Plastik verzichten? Stehen die gesundheitlichen Aspekte oder die ökologischen im Vordergrund? Aus ökologischer Sicht solltest du die Plastikprodukte in deinem Haushalt solange nutzen, wie das möglich ist. Alles zu ersetzen ist mit Sicherheit nicht die beste Lösung. Willst du aber aufgrund der gesundheitlichen Aspekte zum Beispiel keine Plastikschüsseln mehr zur Aufbewahrung von Lebensmitteln verwenden, findest du dafür vielleicht eine andere Verwendung, musst dir dafür aber Alternativen anschaffen.

In welchen Bereichen bist du bereit, etwas umzustellen und wo fällt es dir eher schwer? Ganz konkret heißt das: Sind dir deine Haare heilig, dann fange nicht als erstes damit an, diese nur noch mit den unterschiedlichen „No-Poo“ -Varianten (also Haare waschen ohne Shampoo) zu waschen. Leg dann vielleicht lieber in der Küche los.

[1] Quelle: Frankfurter Allgemeine, abgerufen am 24.11.18
vgl. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/deutsche-verbrauchen-37-kilo-plastik-pro-jahr-15304729.html   

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Günther Bonin, IT-Unternehmer und Umweltaktivist 

Die Weltmeere von Plastik befreien, dieser Mission hat sich Günther Bonin verschrieben. Denn er ist überzeugt, "wenn wir die Meere, die uns als Transportwege und Nahrungslieferant und gleichzeitig als Kloake dienen nicht reinigen, zerstören wir den größten Teil unseres Planeten."  Günther Bonin gründete den Umweltschutz-Verein "One- Earth-One Ocean" und entwickelte speziell ausgerüstete Schiffe zur maritimen Müllabfuhr, die Kunststoffteile an der Wasseroberfläche abfischen. Und Günther Bonin ist sich sicher: "die maritime Müllabfuhr wird kommen."

SWR 1: Leute (Moderation: Nicole Köster)27:50 Min. | Info vom 21.03.19 | abgerufen am 28.03.19
https://www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/bonin-guenther-it-unternehmer-und-umweltaktivist/-/id=1895042/did=23595416/nid=1895042/13qyd43/index.html

Ansprechpartnerin

Petra Burghart

petra.burghart@bund-bc.de
E-Mail schreiben Tel.: 07351-12204 Mobil: 0178-9425659

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