BUND Kreisverband Biberach
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Getränke klimafreundlich kühlen

Mit der Sommerhitze steigt auch die Lust auf kalte Getränke. Wer Bier, Wasser oder Saft gekühlt genießen will, kann mit ein paar Tricks auch das Klima schonen.
Getränke kühlen verbraucht viel Energie. Der BUND empfiehlt daher, die Vorräte stets kühl zu lagern, damit der Energieaufwand im Kühlschrank (der die höchste Energieeffizienzklasse  A+++ haben sollte) möglichst gering ist. Dafür eignen sich vor allem Keller, aber auch bereits kaltes Wasser oder im Schatten stehende Wasserbehälter.
Übrigens kann man, wie die Landwirte früher, Getränkebehälter im Freien einfach mit einem feuchten Tuch umwickeln. Die Energie, die für die Verdunstung benötigt wird, wird dem Getränk entzogen. Es kühlt ab.

Wem wassergekühlte oder Getränke aus dem Keller nicht kalt genug sind, der muss im Kühlschrank nachkühlen. Dabei sind viele Kühlschränke mit etwa 3° unnötig kalt eingestellt. Eine durchschnittliche Kühltemperatur von 7°-8° reicht nicht nur für Getränke, sondern auch für andere Lebensmittel aus.

Der Kühlschrank darf ruhig vollgepackt sein, denn gefüllte Kühlschränke brauchen weniger Energie. Der Grund: Beim Öffnen kann weniger kalte Luft entweichen. Das Öffnen und Schließen sollte möglichst schnell gehen. Warme Luft, die nachströmt, muss neu abgekühlt werden. Während gelagerte Lebensmittel die Kälte speichern.

Oft landen auch alte, eigentlich schon ausrangierte Kühlschränke in den Kellern. Von Zweitgeräten rät der BUND jedoch ab. Sie sind meist nicht nur sehr ineffizient, oft auch beschädigt und undicht und werden so zu wahren Energiefressern, die nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch dem Klima schaden.
Quelle: BUNDÖkotipps 
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Kalte Jahreszeit ist Teezeit 

Wenn es draußen nass und kalt wird, ist heißer Tee eine Wohltat. Tees waren schon im alten China ein bekanntes Heilmittel. Ihre gesundheitsfördernde Wirkung geht von den darin enthaltenen Naturstoffen aus, die Entzündungen verhindern und die Nieren und Verdauungsfunktionen fördern.

Der BUND rät, nur Tee aus ökologischem Anbau zu verwenden. So werden die positiven Eigenschaften des Tees nicht durch giftige Pestizide, synthetische Stickstoffdünger, Phosphate oder chlorhaltigen Kalidünger zunichte gemacht. Der ökologische Anbau schützt die Erzeugergebiete, verbessert die Bodenstruktur und vermeidet Monokulturen. Außerdem werden in den Plantagen schattige Bäume oder Sträucher angepflanzt, die den Wildtieren zugute kommen. Gedüngt wird mit natürlichem Mistkompost und organischem Stickstoff.

Biotees aus kontrolliertem Anbau tragen das Bio-Siegel der EG-Öko-Verordnung.Das Siegel garantiert die regelmäßige Überprüfung der Teeplantagen. Die Preise für die Biotees sind nur geringfügig höher als von den konventionellen Tees. Qualitätstees aus kontrolliertem Anbau bieten inzwischen nicht nur Naturläden an.

Wer über einen Garten oder eine Terrasse verfügt, kann vielerlei einheimische Teepflanzen selber anbauen und ganzjährig nutzen.
Quelle: BUND Ökotipps
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Wildkräuter-Limonade selbst gemacht

Im Sommer sind selbst gemachte Kräuter-Limonaden die perfekten Durstlöscher. Sie enthalten keine künstlichen Aromastoffe und ihr Zuckergehalt lässt sich eigenhändig bestimmen – ein großer Vorteil gegenüber Fertiglimonaden. Der BUND empfiehlt die Teilnahme an Kräuterwanderungen, um die Zutaten für Pfefferminz–Soda oder Waldmeister–Sirup kennenzulernen und sie direkt in der Natur zu sammeln. Mit den „Wald- und Wiesenkräutern“ lässt sich dann der Sommer-Drink ansetzen: Pro Liter Wasser reicht ein Strauß Grünes. Man hängt ihn kopfüber in die Flüssigkeit und fügt den Saft einer Zitrone hinzu. Die Kräuter geben über Nacht ihre Geschmacksstoffe ab, während sie im Sud ziehen.

Ob Melisse, Thymian, Salbei, Rosmarin oder Gundelrebe( Gundermann) - zur kreativen Limonadenherstellung können  fast alle Kräuter verwendet werden. Verschiedene Sorten frischer Minze lassen sich gut mit lieblichen Blüten von Holunder oder Waldmeister kombinieren. Auch in der Sommerbowle darf das grüne Kraut nicht fehlen, Waldmeister blüht von April bis Juli und kann in diesem Zeitraum als ganze Pflanze geerntet werden. Der BUND rät, Waldmeister in nicht zu großen Mengen zu verwenden, denn der darin enthaltene Wirkstoff Cumarin kann bei zu hoher und zu langer Dosierung Magenbeschwerden und Kopfschmerzen auslösen. Mit Zucker aufgekocht ist der schmackhafte Sirup aufgelöst in kaltem Leitungswasser jedoch eine alkoholfreie Alternative für die Herstellung von Schorlen.
Quelle: BUNDÖkotipps 
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