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BUND Kreisverband Biberach

August 2016 - Aktiv im Sommerferienprogramm

08.2016 - basteln mit Seegras

Wir basteln mit Seegras

Wie seit 20 Jahren war unsere BUND-Gruppe wieder aktiv beim Sommerferienprogramm in Schwendi dabei. Am 2. August bastelten fünf Buben und vier Mädchen im Alter zwischen 8 und 11 Jahren 2 1/2 Stunden lang im Kath. Gemeindehaus Puppen aus getrocknetem Seegras, einst Matratzenfüller aus unseren Wäldern. Sie nagelten und banden ein Kreuz aus Haselstecken. Die Kinder umwickelten dann die Arme, bevor sie ein dickes Büschel zu einem Kopf knoteten, diesen aufsteckten und festbanden. Anschließend ließen sie den Rumpf entstehen, bevor jeder Bastler nach eigener Phantasie, Gesicht, Frisur und Kleidung gestaltete. Nur bei der Dekoration halfen die Betreuer beim Heißkleben. Die handwerklich-künstlerische Leitung hatte Th. Schnetter, während R. Rademann, Th. Weller, I. Herrmann und Vorstand R. Schnetter als Helfer und Organisatoren im Einsatz waren.

 

 

08.2016 - eine Baumscheibe ertasten und erfühlen

Natur mit allen Sinnen erleben

R. Schnetter und Ingo Herrmann starteten vom Kindergarten Schwendi aus mit sechs Kindern zu einer vierstündigen Tour durch Maisäcker, Wiese und Wald. Jedes Kind zog einen Tiernamen und sollte die Lebensräume auf Nahrung, Schutz, Nestbau bewerten. Daneben suchten sie nach schönen, duftenden, heilenden, unangenehmen Pflanzen. Finger und Nase halfen  Bodenarten zu erkennen, genauso Barfußlaufen. Die meisten empfanden den typischen Waldbodengeruch als unangenehm. Unwetterschäden im Maisacker erlebten sie beeindruckend. Heuschrecken fangen auf einer Sommerwiese wurde zur sportlichen Herausforderung, zur Bewunderung beim Vergleich Sprungleistung zu Körpergröße (Olympia!) Baummemory und Samentasten boten Erholung im Waldschatten. Höhepunkt bei den Waldspielen war, Bäume mit verbundenen Augen zu ertasten und diese wieder zu finden. Dabei waren Taster und Führer gleichsam gefordert. Eine große, befahrene Fuchsbauanlage beeindruckte Augen und Nasen.

 

 

August 2014 - Sommerferienprogramm

Die BUND-Gruppe Schwendi war dieses Jahr mit drei Angeboten von insgesamt 15 wieder sehr aktiv. 16 Jungen und Mädchen beteiligten sich bei „Basteln mit Naturmaterialien“. Sechs fortgeschrittene Kinder fertigten Türkränze unter der Leitung von Frau Schnetter und Frau Rademann. Manche Kränze gelangen so schön, dass die Kinder selber anfertigen werden. Die übrigen Teilnehmer bastelten sich bunte, formenreiche Deko-Ketten aus Fruchtständen, Samen und Früchten. Kleine Strohhalme setzten sie als Abstandshalter ein. Je nach Geschicklichkeit konnten sie 2-4 Ketten an einem Stab nach Hause tragen. Um vielfältige Arbeiten zu ermöglichen, ist es wichtig umfangreiches Material anzubieten. Leider bieten die heutigen modernen Hausgärten nur wenig Bastelmaterial.

„ Natur mit allen Sinnen erleben“, geleitet von R. Schnetter, lockte leider nur 5 Kinder zur Teilnahme. Nach einer Strecke durch die artenarme Feldflur, erlebten die Teilnehmer/innen eine Wiese mit vielen Blumen und einem kleinen Bach. Vier- bis vielbeinige Tiere wurden in der Becherlupe beobachtet. Pflanzen konnte man mit verbundenen Augen ertasten und erriechen. Feld-,Wiesen- und Waldboden ließen sich genauso unterschieden. Ein Laubwald mit vereinzelten Nadelbäumen überraschte die Kinder mit seiner Artenvielfalt. An umgestürzten Bäumen erkannten sie, wie viele Lebewesen den Baum zersetzten. Geschicklichkeitsspiele wie Balancieren, Zapfenzielwurf, Klettern u.a. bereitete besonderen Spaß.Die drei Stunden vergingen wie im Flug.

G. Reinecke bot wieder „Vollkornbrot und Pizza backen“ an. Eine Mitgliedsfamilie bot Garage, Terrasse, aber vor allem ihr altes Backhäusle für die „Müller“ und „Bäcker“ an. Getreide und Zutaten wurden kostenlos von der BUND-Gruppe gestellt. Nach dem Getreide mahlen setzten die acht Kinder ihre Hefeteige an, die leider wegen der kühlen Witterung nicht so gut aufgingen. Beim Teig kneten waren Ausdauer und Geschicklichkeit gefragt. Zuerst wurde im heißen gesäuberten Ofen die selbst belegte Pizza gebacken, bevor die Brotlaibe dran kamen. Die Käse-Paprika-Pizza stärkte die Bäcker. Am Ende des fünfstündigen Programms nahm jeder sein selbst geformtes und gebackenes Vollkornbrot mit nach Hause. In den notwendigen Wartezeiten boten sich, unter Anleitung von R. Schnetter, verschiedene Spiele zum Austoben an. 

Juli 2014 - Projekttage der Grundschule Schwendi

Zum Schluss des Schuljahres beteiligte sich Reinhard Schnetter an den zwei Projekttagen der Grundschule Schwendi. Zehn 1.-4.Klässler hatten sich zum Projekt “Was summt und brummt denn da“ angemeldet. Zusammen mit Imker Werner Eisele war der 1,5 m hohe „Rohbau“ eines Wildbienenhotels auf dem Schulgelände aufgestellt worden.
Nachdem die Schüler Wichtiges aus dem Leben der Wildbienen erfahren hatten, schufen die begeisterten Kinder den Innenausbau: Brutröhren aus hohlen Stängeln und Ästen, Röhren in Holzblöcke bohren, Ziegelöffnungen mit Lehm füllen und aus Lehm und Stroh Ziegel mit Brutröhren formen. Voll Stolz montierten die Kinder ihre Wildbienen-Suiten in den Rohbau. So haben die verschiedensten Wildbienenarten nun Brutplätze.
Ein frisch gesetzter Jakob-Fischer-Apfelbaum rundet die Anlage ab. Am 2. Tag  erlebten die Schüler die vielseitige Imkerei bei Werner Eisele: Beobachtungsstock, hohler Stamm als Bienenbeute, Bienenkästen mit Honigaufsatz, Schleudern und Vespern mit Honig.
Neugierig suchten die Kinder nach der markierten Königin. Selber die Honigwaben zu entdeckeln und in die große Honigschleuder zu hängen beglückte den Tatendrang der Buben. Dazu konnten sie den Honig der Deckel wie Kaugummi auskauen.

April 2014 - Nisthilfen für die Realschule Schwendi

18.04.14 - Die Nistkästen werden angebracht.

Unsere BUND-Gruppe spendete der Max-Weishaupt-Realschule vier verschiedene Nisthilfen für Höhlenbrüter. Die Realschule ist seit Jahrzehnten im praktischen Umweltschutz sehr aktiv: Anlegung eines Feuchtbiotops, Bienen-AG, Heckenpflanzung und vieles mehr. Der Vorsitzende Reinhard Schnetter überreichte am 16.4. den Schülern eine Halbhöhle, einen Starenkasten mit Klappdach sowie zwei verschiedene Meisenkästen. Sie fanden schnell heraus, dass die künftigen Bewohner unterschiedliche Ansprüche stellen. Außerdem brauchen Nisthilfen  eine regelmäßige Betreuung.
Zusammen mit der Biologie/NWA-Lehrerin Frau Mayr, dem ebenso fachkundigen Hausmeister Herrn Rieger sowie Reinhard Schnetter suchten die Schüler passende Plätze für die Kästen. Der Hausmeister montierte die Nisthilfen gekonnt. Zuletzt wurde noch ein Wildbienen-Hotel, eine Spende der Heggbacher Einrichtungen, im Eingangsbereich angebracht. Gespannt erwarten nun die Schüler, wie die verschiedenen Nisthöhlen angenommen werden.

 

August 2013 - Aktiv dabei beim Sommerferienprogramm in Schwendi

14.08.13 - Wurzelscheibe: Verschiedene Böden ertasten und riechen - neues Leben entdecken

Mit drei Veranstaltungen war die BUND-Gruppe Schwendi wieder stark beim Ferienprogramm der Gemeinde Schwendi vertreten: „Wir bauen ein Bienenhotel“, „Natur mit allen Sinnen erleben“, „Vollkornpizza und Brot backen“. Der Anklang bei den Kindern zwischen 8 und 14 Jahren war wie in den vergangenen Jahren sehr groß.

Unter Mithilfe von Reinhard Schnetter und Ingo Herrmann richteten die jungen Bastler vielerlei Brutangebote für die Wildbienen ein und trugen anschließend ihre „Hotels“ stolz nach Hause.

10 Buben und Mädchen mahlten unter der Leitung von Gerhard Reinecke erst das Getreide und kneteten dann mit Begeisterung den Teig. Die Pizza und das Brot aus dem großen Brotofen im Garten von Freunden schmeckte allen bestens.

Wir wanderten mit der Kindergruppe zwischen Feldern, über Wiesen in einen Mischwald. Mit Augen, Ohren, Nase, Mund, Händen und Füßen konnten die Kinder die Natur erleben.  

Mai 2013 - Wildbienensaum am rechten Rotufer

16.05.13 - Wildbienensaum-Bearbeitung am rechten Rot-Ufer

Am rechten Rotufer wurde endlich durch die Flurbereinigung offiziell der vorgeschriebene Uferrandstreifen ab der Gemarkungsgrenze zu Gutenzell eingerichtet. Neben dem Magerrasen der Flurbereinigung säte die BUND-Gruppe Mitte Mai einen Wildbienen- und Schmetterlingssaum. Während in diesem Jahr die einjährigen Blumen blühten, kommen die mehrjährigen Stauden erst im nächsten Jahr richtig zur Geltung.

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