Weitere Infos zum Vortrag am 20. März 2026 mit Stephanie Zeller im Gemeindehaus St. Martin 
Gut versorgt und gut geschützt: 
Wie verantwortungsvolle Mobilfunkpolitik gelingen kann

Hier soll noch einmal die aktuelle Situation bezüglich des Mobilfunkausbaus der Stadt Biberach geschildert werden:

Wie in der Schwäbischen Zeitung vom 6.12.2023 berichtet: “ Stadt stellt Flächen für zwei neue Handymasten“

Der erste Standort befindet sich an der Mittelbiberacher Steige, gut 100 Meter westlich der Kleingartenanlage, direkt an der Straße.
Der zweite Standort befindet sich etwa 50 Meter nördlich des Burrenwald-Parkplatzes, direkt am Waldrand.

Dieser Mast ist schon installiert aber noch nicht in Betrieb (siehe Foto bei der Vortragsankündigung).

Lt. Schwäbische Zeitung soll es sich um 35 bis 40 Meter hohe Stahlgittermasten handeln. Die Stadt erhält dafür 4500 Euro Pacht. Die Firma Vantage Towers AG, zuständig für die Errichtung von Mobilfunkmasten, ist verpflichtet, bei beiden Standorten nicht nur an Vodafon, sondern auch an weitere Netzbetreiber unterzuvermieten.

Auch in Rissegg soll ein Stahlgittermast errichtet werden. Hier konnte der erste Standort, direkt an den Schulen und Kindergärten durch die Ortsverwaltung Rissegg verhindert werden. Der neue und jetzige Standort liegt zwischen Rindenmoos und Rissegg. Zum aktuellen Verfahrensstand gibt es noch keine neuen Informationen.

Angesichts der hohen Dichte an Mobilfunkmasten im Bereich Rissegg, die mit einer zunehmenden Strahlenbelastung verbunden ist, stellt sich die berechtigte Frage nach einem unabhängig erarbeiteten Mobilfunkvorsorgekonzept. Ein solches Konzept sollte im Sinne des Gesundheitsschutzes eine zuverlässige und bedarfsgerechte Versorgung sicherstellen und zugleich möglichst geringe Immissionswerte gewährleisten.

Ziel muss es sein, ein strahlungsminimiertes Mobilfunkkonzept zu verfolgen, bei dem die elektromag-netische Strahlung (EMF) technisch so weit wie möglich reduziert wird – bei gleichzeitig guter Netzabdeckung und hoher Verbindungsqualität.

In Füssen-Weißensee wird bereits aktiv dahingehend an der Entwicklung eines verträglichen Mobilfunk-standortes gearbeitet. In ihrem Vortrag erläutert Stephanie Zeller anschaulich den strukturierten Entwicklungsprozess zur Standortfindung und zeigt auf, wie eine ausgewogene Lösung im Spannungsfeld zwischen Versorgungsauftrag und Gesundheitsschutz aussehen kann. 

Es folgte in Weißensee ein Immissionsgutachten zum geplanten Standort und ein Alternativstandort-gutachten vom EMF-Institut. Der Stadtrat beschloss, den vorgeschlagenen Standort vom EMF-Institut weiterzuverfolgen und arbeitete diesen in den zur Aufstellung beschlossenen Teilflächennutzungsplan ein. Auf der Seite www.nawo-weissensee.de können Sie weiterverfolgen, wie es sich in Füssen weiterentwickelt. Dort finden Sie außerdem alle Details chronologisch aufgelistet.

Sollte es sich zeitlich ergeben, erhalten Sie beim Vortrag konkrete Vorgehensweisen zum Umgang mit elektrischen Geräten, feldarmer Elektroinstallation, Telefon- und Computertechnik, Mobilfunk und geeignete Abschirmmaßnahmen usw. Sie erfahren außerdem, wie Sie Elektrosmogquellen schon beim Hausbau oder Umbau sicher reduzieren können.

Oft wird Elektrosmog mit Hochspannungsleitungen und Mobilfunksendern in Verbindung gebracht. Aber auch in unseren Wohnräumen und am Arbeitsplatz entstehen oftmals hohe Belastungen, die durch das eigene Verhalten sehr einfach reduziert werden können. Die Umweltanalytik kann dazu durch moderne Messtechnik die Strahlenwerte ermitteln und Wege zur Reduzierung aufzeigen.