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BUND Kreisverband Biberach

Plastikfrei(er) leben

Achtung! Achtung!

Bitte kommen Sie nicht zum Vortrag "Plastikfrei(er) leben". Es ist alles ausgebucht. 

Bevor wir mit der Werbung richtig angefangen haben, ist das Café Crumbles schon restlos ausgebucht. Wir bitten Sie deshalb am Donnerstag nicht zur Veranstaltung zu kommen. Wir müssen leider alle, wirklich alle, die sich nicht angemeldet haben, wieder wegschicken. Was uns natürlich sehr leid tut. Aber das Café ist jetzt schon überbelegt.

Aber: Wir werden eine Liste anlegen mit weiteren Interessenten. Schreiben Sie uns, mailen oder rufen Sie uns an, wenn Sie an einem weiteren Vortrag Interesse haben. Wenn sich genügend Menschen bei uns melden, werden wir versuchen einen 2. Vortrag zu organisieren.

Schreiben: BUND, Postfach 1258, 88382 Biberach
Mailen: bund.biberach(at)bund.net
Anrufen: 07351-12204 oder 178-9425659

Danke für Ihr Verständnis. Info vom 15.01.19.

 

Hier einige Infos zum Thema "Plastik".
Wenn Sie selbst auch gute Tipps haben, wie sich Plastik einsparen lässt, dann schreiben Sie uns bitte. Wir wollen unsere Tipps erweitern.

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Das Wichtigste zuerst: Lass dich nicht entmutigen!

Die ersten Schritte in ein plastikfreies Leben machen sich nur langsam bemerkbar. Der Gelbe Sack füllt sich gefühlt auch nach wochenlanger Anstrengung noch genauso schnell – schließlich hat man ja noch unglaublich viel Plastikmüll im Haus, der erst noch weg muss. Doch sobald die letzte Shampoo-Flasche weggeworfen wurde, die letzte Nudelpackung aus Plastik aufgebraucht ist oder der letzte Schwung Plastik-Pfandflaschen weggebracht wurde, sieht es ganz anders aus.

Mit den folgenden Tipps haben wir es in unserem Zwei-Personen-Haushalt in etwa einem halben Jahr geschafft, unseren Plastikmüll drastisch zu reduzieren. Als kleiner Anhaltspunkt: Unser letzter Gelber Sack wog 2 kg. Diesen zu füllen hat zwei Monate gedauert. Im Jahr sind das also rund 12 kg Verpackungsmüll im Gelben Sack. Zum Vergleich: 2015 hat jeder Deutsche im Schnitt 37,4 kg Plastikverpackungsabfall produziert.[1] Ihr seht, komplett plastikfrei wird man mit den folgenden Tipps noch nicht. Aber das Entscheidende ist, sie sind im Alltag super umzusetzen, bringen Erfolge mit sich und sobald diese klappen, kann man die nächsten Schritte angehen. Also los geht’s!

 

Mach dich schlau

Den Vorsatz, auf Plastik zu verzichten, fasst man schnell. Die Umsetzung erfordert aber viel Durchhaltevermögen und Motivation. Leichter wird es, wenn man genau weiß, warum man das eigentlich macht. Filme wie „Plastic Planet“ oder „Fluch der Meere – Plastik“ zeigen die dramatischen Folgen unseres Plastikkonsums. Unzählige andere Dokumentationen, Bücher und Blogs geben Informationen, Tipps und Anregungen. Hat man einmal angefangen, lässt das Thema einen nicht mehr so schnell los und man kriegt einige Motivationsschübe, die beim nächsten Durchhänger helfen können.

 

Wäge ab

Aus welchen Gründen möchtest du auf Plastik verzichten? Stehen die gesundheitlichen Aspekte oder die ökologischen im Vordergrund? Aus ökologischer Sicht solltest du die Plastikprodukte in deinem Haushalt solange nutzen, wie das möglich ist. Alles zu ersetzen ist mit Sicherheit nicht die beste Lösung. Willst du aber aufgrund der gesundheitlichen Aspekte zum Beispiel keine Plastikschüsseln mehr zur Aufbewahrung von Lebensmitteln verwenden, findest du dafür vielleicht eine andere Verwendung, musst dir dafür aber Alternativen anschaffen.

In welchen Bereichen bist du bereit, etwas umzustellen und wo fällt es dir eher schwer? Ganz konkret heißt das: Sind dir deine Haare heilig, dann fange nicht als erstes damit an, diese nur noch mit den unterschiedlichen „No-Poo“ -Varianten (also Haare waschen ohne Shampoo) zu waschen. Leg dann vielleicht lieber in der Küche los.


[1] Quelle: Frankfurter Allgemeine, abgerufen am 24.11.18
vgl. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/deutsche-verbrauchen-37-kilo-plastik-pro-jahr-15304729.html 

Ansprechpartnerin

Petra Burghart

bund.biberach@bund.net
E-Mail schreiben Tel.: 07351-12204 Mobil: 0178-9425659

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