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BUND Kreisverband Biberach

3. Oberschwäbisches Saatgut-Festival

Früher war samenfestes, regionales Saatgut lebenswichtig. Es wurde geerntet und im darauffolgenden Jahr wieder angebaut. Die heutigen CMS- und F1-Hybridsorten eignen sich oft nicht mehr zur Weitervermehrung. Wir sind dadurch immer mehr auf die Zulieferung der Großindustrie angewiesen. Irgendwann halten dann weltweit einige wenige Konzerne die gesamte Nahrungsmittelkette in ihren Händen. Bitte kaufen Sie deshalb wieder samenfestes Saatgut und machen Sie sich unabhängig von den großen Konzernen. Bauen Sie wieder, wie früher, Ihr eigenes vermehrungsfähiges Saatgut an. Es ist wichtig unsere Pflanzenvielfalt zu erhalten!

Samstag | 16. März 2019 | 10.00 - 17.00 Uhr
Eintritt 3 €, inkl. aller Vorträge
88427 Bad Schussenried, Stadthalle, Schulstr. 22
Geokoordinaten: 48.00420 | 9.65290 | Anfahrtsbeschreibung
Hier können Sie sich den Flyer
und eine Fotoseite herunterladen. 






Herzliche Einladung zum

3. Oberschwäbischen Saatgut-Festival

Ca. 35 Stände mit Saatgutraritäten, wie historische Tomaten, fast vergessene Gemüsesorten, Kräuter, Duft-, Färbe- und Hexenpflanzen, sowie seltene und ungewöhnliche Kartoffelsorten, Gartenwerkzeuge und viel Nützliches rund um den Garten versprechen einen interessanten Markt. Im 'Kleinen Saal' der Stadthalle  werden wieder diverse Vorträge angeboten. Alle Vorträge sind kostenlos und im Eintrittspreis enthalten. Ein Tauschtisch bietet die Möglichkeit mitgebrachtes, selbst gewonnenes Saatgut zu tauschen. Für das leibliche Wohl unserer Gäste ist ebenfalls gesorgt.

Der BUND-Arbeitskreis 'Wilde Gärtner' zusammen mit Klaus Lang, Saatguterhalter seit über 30 Jahren, möchte mit dieser Veranstaltung der dramatischen Verdrängung der Sortenvielfalt entgegensteuern und sich aktiv für eine größere Kulturpflanzenvielfalt einsetzen. Bereits heute bestimmen nur noch wenige Konzerne über das Angebot unseres Saatgutes. Sie setzen immer mehr auf F1-Hybriden, CMS-Sorten und Pflanzenpatente, die sich nicht zur Weitervermehrung eignen. Sie beherrschen damit den Saatgutmarkt und kontrollieren dadurch das weltweite Nahrungsangebot, auch mit Hilfe der Gentechnik - eine Sackgasse für Verbraucher, eine Goldgrube für die Konzerne.

Regionales Saatgut ist zudem besser ans heimische Klima und die Böden angepasst. Früher war die Vermehrung von samenfesten Sorten lebenswichtig. Mit ihnen wurde die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt.
Wir sind alle aufgerufen, regionales und samenfestes Saatgut zu erhalten. Die unschätzbaren Ressourcen unserer Kulturpflanzen müssen wir kommenden Generationen bewahren, denn

Saatgut ist Kulturgut.

 

Vorträge


10.50 Uhr         Begrüßung
                          Jörg Lange-Eichholz, BUND Kreisverband Biberach

11.00 Uhr         Bauerngärten in Oberschwaben
                          Dr. Jürgen Kniep, Bauernhofmuseum Kürnbach

12.00 Uhr         Jakob Fischer, Hinznanger Renette, Ulmer Butterbirne -
                         Alte, vielseitige Sorten in Streuobstwiese und Hausgarten
                          
Claudia Klausner, Netzwerk Fachwarte Biberach

13.00 Uhr         Wie kann ich mithelfen alte Sorten zu retten?
                          Iris Förster, ProSpecieRara, Schweiz

14.00 Uhr         Alte Staudenschätze und Schwabenpflanzen
                    
      Dieter Gaißmayer, Staudengärtnerei Illertissen

15.00 Uhr         Gentechnik: CRISPR/Cas9
                            Patrick Kaiser, Genbänkle, Nürtingen

Veranstalter:
BUND Kreisverband Biberach - Arbeitskreis 'Wilde Gärtner' + Klaus Lang, Wolfegg
Ansprechpartnerin: Andrea Heber
07351-12204 + 0178-9425659 | Andrea.Heber@bund.net 

 

 

Ansprechpartnerin

Andrea Heber (Wilde Gärtner)

Andrea.Heber@bund.net
E-Mail schreiben Tel.: 07351-12204 Mobil: 0178-9425659

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